Lostage

Lostage fühlen sich gar nicht besonders an, und doch entscheiden sie über ein ganzes Leben, über richtige Zeitpunkte und falsche Weichenstellungen: der Tag, an dem Rike vom Kirschbaum in den Tod stürzt; der Tag, an dem Sasha in der Straßenbahn Jan, dem Jungen mit dem Pantherchamäleon, begegnet; die Nacht, die Malte mit Maria am Ostseestrand verbringt; der Tag, an dem Malte in einem Casino mit einer zufälligen Zahl dreieinhalb Millionen gewinnt; und der Tag, an dem ein kleiner Junge eine Münze in den Brunnen wirft und damit vielleicht die Zeit anhält …

 

 

Presse

  • „Pruschmanns Sprache ist mal roh und hart, mal poetisch, sinnlich. (…) Die Wandelbarkeit der Wahrnehmung ist die große Stärke dieses Debüts. (…) Das Buch seziert die Konsequenzen, die das Menschsein mit sich bringt, penibel, so intensiv, wie nur wenige überhaupt fähig sind, es wahrzunehmen.“ Christin Odoj, NEUES DEUTSCHLAND, Rezension lesen (für Abonnenten)
  • „Auch wenn am Ende des Romans einiges nur angedeutet bleibt, wohnt den finalen Szenen doch ein ganz besonderer Zauber inne. Die Protagonisten finden auf ganz unterschiedliche Art zu ihrem Glück, das auch in den kleinen, unscheinbar wirkenden Momenten liegen kann.“ Verena Resch, DREHPUNKTKULTUR, Rezension lesen
  • „Was für ein Debüt“/ „Pruschmann hat keine Angst vor Leerstellen zwischen den Storys. Die Verbindungen entstehen von allein beim Lesen wie Leuchtspuren zwischen den Leben der anderen. Und oft hält sie die Zeit gekonnt in der Schwebe“  Evelyn ter Vehn, LVZ, Interview lesenPorträt lesen
  • „Der Autorin gelingt es, die Protagonisten mit wenigen Strichen so plastisch zu zeichnen, dass sie deutlich genug vor Augen stehen, um mit ihnen mitzufühlen.“ Clara Ehrenwerth, KREUZER LEIPZIG
  • Was Sie versäumen, wenn Sie das Buch nicht lesen: Vielfalt, Abgründe, Details, detailgenaues Erzählen, Generationen, Augenblicke, viel Alkohol, viele Abgründe, viele Charaktere, die am meisten mit sich selbst ringen, Klarheit, Verwobenheit von Schicksalen.“ Christina Repolust, WELT DER FRAU, Rezension lesen
  • „Das Buch blickt schonungslos auf den Menschen und fordert unausgesprochen auf, das Wesen und Wesentliche des Augenblicks zu erkennen. Sehr besonders und empfehlenswert.“ Christine Vornehm, BUCHPROFILE/MEDIENPROFILE, Rezension lesen
  • „Vor allem aber beschwört Pruschmann in lyrischer Sprache sinnlich und fast körperlich spürbar Alltägliches herauf und enthüllt, was ihm innewohnt: ebenso oft Grauen wie Magie.“ Meike Claußnitzer, ARDEIJA – Streifzüge durch die Welt der Bücher, Rezension lesen
  • „Man kann nur hoffen, dass sich die Autorin entschließt, noch weitere Romane zu schreiben. Das Buch ist absolut lesenswert.“ Erika Parovsky, WEIBERDIWAN, Rezension lesen
  • „Tina Pruschmann kann mit Wörtern intensive Stimmungen heraufbeschwören – zwischen all’ dem Leid, das ihren Figuren widerfährt, begegne ich auch Momenten intensiver Lebensfreude, großer Abgeklärtheit und Weisheit.“ Heike Baller, KÖLNER LESELUST, Rezension lesen
  • „Die Autorin erzeugt mit nur wenigen Worten plastische Bilder und gibt uns das wunderbare Gefühl für das Schicksalhafte im Alltäglichen zurück.“ Martina Freier, EKZ-Informationsdienst, 2017/15
  • „Tina Pruschmann kann ohne Zweifel herausragend gut schreiben. Sie tanzt mit den Wörtern, sie gibt ihnen Befehle, denen die Wörter widerstandslos folgen.“ Mareike Fallwickl, BUECHERWURMLOCH.AT, Rezension lesen
  • „Tina Pruschmann hat mit ‚Lostage‘ einen spannenden Debütroman vorgelegt (…).“ MOMENTS STEIERMARK